„Es werden intensive und konstruktive Gespräche geführt, um die Partikeltherapie zu realisieren. Die Zielsetzung der CDU-geführten Regierungskoalition war und ist es, stets alle Möglichkeiten auszuloten, um den Einsatz der Partikeltherapie zum Wohl der Patienten voranzubringen. Wir halten an der Partikeltherapie fest“, so der wissenschaftspolitische der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Rolf Müller, anlässlich der heutigen Sitzung des Ausschusses für Wissenschaft und Kunst.

„Die Partikeltherapie ist eine besonders schonende Methode zur Krebsbehandlung. Die Anlage in Marburg wäre die zweite in Deutschland und die dritte in Europa. Wir werden uns in ernsten und verantwortungsvollen Verhandlungen dafür einsetzen, dass die Partikeltherapie in Betrieb genommen wird, da diese im hohen Maße dem Interesse der betroffenen Patienten dient und für Wissenschaft und Forschung eine exklusive Einrichtung darstellt, die die Attraktivität des Standortes Marburg erhöht“, so Müller.

Mit Bedauern und großem Unverständnis nahm Müller das Verhalten der Opposition zur Kenntnis. „Die Sozialdemokraten scheinen das Aus der Partikeltherapie bereits beschlossen zu haben, denn sie haben bei den Haushaltsanträgen im November letzten Jahres etwaige Rückforderungen bereits als Einnahmen für den Landeshaushalt 2013/14 fest eingeplant. Die Grünen beschimpfen das Universitätsklinikum Gießen-Marburg zwar öffentlich und lauthals, gleichzeitig tritt dort eines ihrer führenden Parteimitglieder eine sehr gut dotierte Stelle an. Glaubwürdigkeit sieht für mich anders aus“, so Müller.
„Die Grünen sollten sich endlich den Sachfragen widmen, statt das Klinikum schlecht zu reden und die Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann anzugreifen, die hervorragende Arbeit für den Wissenschaftsstandort Marburg und Hessen leistet“, so Rolf Müller abschließend.
 

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