Lockdown bis zum 7. März 2021 verlängert
Lockerungen bei Schulen und Kitas bereits ab dem 22. Februar
Entscheidende Phase der Covid-Bekämpfung, Impfungen machen Mut

Die Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ines Claus, zu den neuen hessischen Regelungen zur Bekämpfung von Corona:

„Vor gut einem Jahr hat sich das Corona-Virus rasend schnell über die Erde verbreitet. Mit der Impfstoffentwicklung in Rekordzeit sind wir auf einem guten Weg, das Virus per Immunität der Bevölkerung zu besiegen. Wir sind viele schwere Wochen im Lockdown gegangen, um möglichst viele Menschen vor der Infektion zu schützen und unser Gesundheitssystem aufrecht zu erhalten. Nun gehen wir in die entscheidende Phase, weshalb das hessische Corona-Kabinett unter Leitung von Ministerpräsident Volker Bouffier den bestehenden Lockdown bis zum 7. März 2021 verlängert hat, aber mit gezielten Lockerungen Anlass zur Hoffnung gibt. Die verhältnismäßigen Entscheidungen geben Schutz und Perspektive gleichermaßen. Wichtig ist, dass die bisherigen Anstrengungen Wirkung zeigen und wir weiter gemeinsam Durchhalten.

Die bisherigen Maßnahmen zeigen Erfolge: Das Virus verbreitet sich langsamer, die Inzidenzen sinken erfreulicherweise und über 175.000 Impftermine in den 28 hessischen Zentren wurden vereinbart. Der Inzidenzwert von 35 Fällen pro 100.000 Einwohnern ist in Sichtweite, mit der die Nachverfolgung durch die Gesundheitsämter wieder gewährleistet werden kann. Das gibt berechtigte Hoffnung. Gleichzeitig müssen wir uns vor den Mutationen des Virus in Acht nehmen, die zuerst in Großbritannien und dann auch in Portugal und den Niederlanden für erhöhte Fallzahlen gesorgt haben. Es gilt weiter zwischen dem Gesundheitsschutz der Bevölkerung und dem großen Wunsch nach einer Öffnung des sozialen Lebens abzuwägen.

Wir haben mit dem heutigen Paket vor allem die Familien im Blick, die in dieser Pandemie unter besonderer Belastung stehen. Der Fokus auf Familie gilt insbesondere bei den bevorstehenden Veränderungen im Bereich Kita und Schule. Bereits ab dem 22. Februar gehen die Schulklassen 1 - 6 in den sogenannten Wechselunterricht, bei dem die Klassen geteilt und im wöchentlichen Wechsel zur Hälfte jeweils in der Schule bzw. zu Hause unterrichtet werden. Gleichzeitig werden die Kitas wieder im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen für alle Kinder geöffnet – allerdings mit eingeschränkten Betreuungszeiten.

Lockerungen sind ab dem 1. März vorgesehen. So sollen Friseure und gesundheitlich notwendigen körperlichen Dienstleistungen mit entsprechenden Hygienekonzepten wieder öffnen dürfen. Auch das gibt Hoffnung auf ein Stück weit mehr an Normalität.

Wir halten uns an den bundesweit, über Parteigrenzen hinweg zusammen eingeschlagenen Weg der Bundesländer, um gemeinsam die noch notwendigen Schritte aus der Krise heraus zu gehen.“

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