• Plus von über 20 Prozent für die Laufzeit der neuen Vereinbarung
  • Verzehnfachung der Mittel für die Verbesserung von Studium und Lehre
  • 300 Stellen für Professoren und Aufbau eines wissenschaftlichen Mittelbaus an den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAWs)
  • Betreuungssituation wird nochmals verbessert

Ministerpräsident Volker Bouffier, Wissenschaftsministerin Angela Dorn und Finanzminister Dr. Thomas Schäfer haben heute in Wiesbaden gemeinsam mit den Präsidenten der 14 Hochschulen des Landes den neuen Hessischen Hochschulpakt für die Jahre 2021 bis 2025 unterzeichnet. Er sieht über die Laufzeit der Vereinbarungen u. a. einen Finanzrahmen von über 11 Milliarden Euro und 300 zusätzliche Stellen für Professoren vor. Der zuständige Sprecher der CDU-Fraktion, Andreas Hofmeister, erklärte dazu:

„Die heute erfolgte Unterzeichnung des neuen Hessischen Hochschulpaktes 2021-2025 ist eine konsequente Fortsetzung unseres Erfolgskurses. Die Hochschulen in Hessen haben weiterhin Vorfahrt: Mit dem mittlerweile 5. Hessischen Hochschulpakt erhalten die Hochschulen über 11 Milliarden Euro – ein Plus von deutlich über 20 Prozent im Vergleich zum vorherigen Hochschulpakt und damit ein historischer Höchststand.
Hochschulministerin Angela Dorn und Finanzminister Thomas Schäfer haben mit dem Abschluss der oft schwierigen Detailverhandlungen eine große Leistung vollbracht, die eine solide Vertrauensgrundlage für die kommenden Jahre bildet. Unter anderem haben wir die Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag zwischen CDU und Bündnis 90/Die Grünen umgesetzt und die verschiedenen Teilbudgets in einem Grundsockel für die Finanzierung der hessischen Hochschulen zusammengeführt, der noch dazu jedes Jahr um vier Prozent wächst, also deutlich über die mehrjährigen Tarif- und Kostensteigerungen hinaus. Damit stellt sich Hessen im Wettbewerb der Länder um die klügsten Köpfe noch stärker auf. In Zeiten wie diesen gilt für uns: Weil schnelle und gute Lösungen gefordert sind, stärken wir den Wissenschafts- und Forschungsstandort Hessen.
Während der Laufzeit des neuen Hochschulpaktes kommen weitere 1,8 Milliarden Euro hinzu, die im Forschungsförderungsprogramm LOEWE, dem Hochschulbauprogramm HEUREKA und im Digitalpakt Hochschulen stecken. Dieses Geld für Forschungsprojekte oder neueste Räumlichkeiten und Labore am Campus nutzen aber nichts, wenn nicht kluge Köpfe Anträge schreiben oder diese Labore für die Forschung nutzen. Daher investieren wir auch in das Personal an den Hochschulen. Bis 2025 erhalten die Hochschulen schrittweise 300 zusätzliche W-Stellen für Professoren, für die das Land auf Dauer zusätzliches Geld zur Verfügung stellt. Zudem finanzieren wir den Aufbau eines wissenschaftlichen Mittelbaus an den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAWs), also von Personal für Forschung und Lehre unterhalb der Professur.
Auf diese Weise wollen wir auch die Betreuungsrelation, also das zahlenmäßige Verhältnis Studenten zu Professoren, wieder deutlich verbessern. Im bundesweiten Vergleich liegt Hessen hier im unteren Drittel, da es durch die große Attraktivität der hessischen Hochschulen zu einem weit überdurchschnittlichen Wachstum der Studentenzahlen an den Standorten gekommen ist. Zudem werden wir die zusätzlichen Programmmittel, die speziell der Qualität von Studium und Lehre dienen, von 2 Millionen Euro im laufenden Hochschulpakt auf im Schnitt 25 Millionen Euro pro Jahr im neuen Hochschulpakt erhöht.
Mit diesen Entscheidungen über die finanziellen Grundlagen der Hochschulpolitik in den kommenden Jahren stärken wir den Wissenschafts- und Forschungsstandort Hessen für die Herausforderung der Zukunft.“

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Ansprechpartner

Andreas Hofmeister

Vorsitzender Unterausschuss für Heimatvertriebene,
Sprecher im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst

+49 6431 92074
a.hofmeister@ltg.hessen.de