"Die Linken würde mit ihrem DDR-Steuerkonzept Deutschland in den Ruin treiben", so der steuerpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Ulrich Caspar, in der heutigen Plenardebatte. Die hessische Volkswirtschaft stecke noch immer in einer Wachstums- und Beschäftigungskrise. Gerade in diesen Zeiten sei es wichtig, die Bürgerinnen und Bürger finanziell zu entlasten. Die Einführung einer Vermögensteuer und die Einführung der DDR-Erbschaftssteuersätze - wie es die Linken fordern - sei jedoch alles andere als entlastend. Vielmehr käme es zu Abwanderungen, die dem Land schaden würden.

"Auf Bundesebene hatten CDU und SPD zur Erbschaftssteuer einen Kompromiss erzielt. Wir setzen uns mit Blick auf eine familiengerechtere Ausgestaltung und unter Berücksichtigung der Wirtschafts- und Finanzkrise für eine Überprüfung ein", so der CDU-Politiker weiter.
"Ein krisenfestes und leistungsgerechteres Steuersystem ist Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum und Beschäftigung. Deshalb fordern wir ein einfacheres, niedrigeres und gerechteres Steuerrecht, wonach - gemäß unseren Grundwerten von Solidarität und Gerechtigkeit - finanziell Leistungsfähigere stärker in die Pflicht genommen werden als Schwächere. Dafür setzen wir uns in den derzeitigen Koalitionsverhandlungen mit der FDP auf Bundesebene ein", so Caspar.

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