"Die Vorträge der Experten haben uns eindrucksvoll vor Augen geführt, dass die Verbrechen der SED-Diktatur in der ehemaligen DDR noch lange nicht aufgearbeitet sind", stellte der Sprecher für den Unterausschuss für Heimatvertriebene, Aussiedler, Flüchtlinge und Wiedergutmachung der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ulrich Caspar, anlässlich der Anhörung zu SED-Opferentschädigungen fest. Die Partei 'Die Linke' trage als unmittelbare Nachfolgeorganisation von SED und PDS auch heute noch die historische Verantwortung für politische Verbrechen wie den Schießbefehl an der Mauer, die Repression und Verfolgung von so genannten 'Staatsfeinden' sowie die Unterdrückung von politisch Andersdenkenden.

Ziel der Anhörung war es, auf Grundlage der Erfahrungen und in Kooperation mit anderen Bundesländern Empfehlungen an die Landesregierung zur besseren Unterstützung und Beratung von Opfern der systematischen Verfolgung durch das sozialistische Unrechtssystem der DDR vorzulegen.
 
"Die Linkspartei muss sich endlich zu ihrer Schuld und Verantwortung bekennen. Es ist bezeichnend, wenn der Vertreter der Linken sich in der Anhörung nicht einmal zu Wort meldet. Die Linke hat erneut die Chance verstreichen lassen, sich von den begangenen Verbrechen in der DDR zu distanzieren und bei den Opfern um Entschuldigung zu bitten", sagte Caspar.

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