Als ein "gutes Signal für die Menschen in den hessischen Regionen, die auf einen leistungsstarken und modernen ÖPNV angewiesen sind", bewertete der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ulrich Caspar, die Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarungen mit den drei hessischen Verkehrsverbünden RMV, NVV und VRN.
Insbesondere seien die qualitativen Aspekte der Vereinbarung zu begrüßen. "Bessere Kundenzufriedenheit, dichteres Angebot und größere Effizienz - es ist zu begrüßen, dass sich die Verbünde in Hessen im Rahmen der Finanzierungsvereinbarung auch zu mehr Qualität im ÖPNV verpflichtet haben. Sowohl in den ländlichen Regionen als auch im Ballungsraum sind die Menschen auf einen funktionierenden Verkehr mit Bussen und Bahnen angewiesen. Dem trägt die Vereinbarung und die hessische Landesregierung Rechnung", so Caspar. So beabsichtige beispielsweise der RMV, Anschlüsse und Fahrgastinformationen zu verbessern sowie elektronische Fahrkarten - sogenannte E-Tickets mit aufladbaren Chipkarten - einzuführen.

Im Rahmen der Finanzierungsvereinbarung fließen den drei hessischen Verbünden RMV, NVV und VRN in den Jahren 2010 bis 2014 insgesamt über 3,2 Milliarden Euro zu. Auf den RMV entfallen dabei 2,5 Milliarden Euro, auf den NVV rund 615 Millionen Euro und auf den VRN 102 Millionen Euro. Die steigenden Bundesmittel nach dem Regionalisierungsgesetz werden in vollem Umfang an die Verbünde weitergeleitet. Zusätzliche Landesmittel kommen in bisherigem Umfang - trotz schwieriger Kassenlage - hinzu. Die Landesmittel sind innerhalb der Verbünde frei disponierbar, lediglich die Mittel für Personal- und Sachkosten sind nach oben begrenzt.

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