Der Vorsitzende des Innenausschusses und rechtspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Christian Heinz, zur Idee der AfD, den 9. November zum Nationalfeiertag zu machen:

„Der 9. November ist wegen seiner wechselvollen Bedeutung ein wichtiger Tag des Gedenkens: Der Mauerfall 1989 ist für die Deutschen unbestritten der schönste Tag im 20. Jahrhundert, weil er mit einer friedlichen Revolution das Ende des Unrechtsstaates DDR faktisch unumkehrbar machte und den Weg zur Deutschen Einheit ebnete. Am 9.11.1918 kam mit der Ausrufung der Weimarer Republik die Demokratie zu uns, die sich zunächst leider nicht gegen ihre Feinde behaupten konnte. Die Reichspogromnacht am 9.11.1938 bedeutete für die Juden in Deutschland und bald auch in großen Teilen Europas den Beginn der systematischen Vernichtung jüdischen Lebens. Der Holocaust war ein Zivilisationsbruch und bleibt die dunkelste Stunde unserer Geschichte. Die Erinnerung hieran darf nicht durch einen allgemeinen Feier- und Gedenktag relativiert werden.

Uneingeschränkten Grund zur Freude haben die Deutschen nur am 3. Oktober – dem Tag der Einheit in Freiheit. Dies zeigt: Dieser Tag ist und bleibt der richtige Nationalfeiertag.“

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Christian Heinz

Rechtspolitischer Sprecher, Vorsitzender Innenausschuss, Mitglied im Ältestenrat, Mitglied im Präsidium

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