Zur heutigen Regierungserklärung des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) zur Corona-Krise sagte die Vorsitzende der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Ines Claus:

„Ein Jahr nach dem Auftreten der ersten Corona-Infektionen, hat sich aus einer Virus-Erkrankungen aus China eine weltweite Pandemie entwickelt, die den gesamten Planeten buchstäblich fest im Griff hat. Wir haben es mit einem Virus zu tun, einer Naturgewalt, auf die wir kaum Einfluss haben und die sich zudem noch verändert. Im Laufe der vergangenen 12 Monate haben sich über 100 Millionen Menschen weltweit mit dem Virus infiziert. Mehr als zwei Millionen Menschen hat er das Leben gekostet. Aber es besteht berechtigte Hoffnung: Mit vereinten globalen Kräften konnten bereits eine Vielzahl von Impfstoffen entwickelt, zugelassen und verabreicht werden – in wissenschaftlicher Rekordzeit.

Langsam sinken die Infizierten- und glücklicherweise auch die Zahl der Toten. Dennoch besteht weiter Grund zur Vorsicht, vor allem vor den weltweit auftretenden Mutationen, die die Fallzahlen in Spanien und Portugal bereits nach oben schnellen lassen. Es ist die Gesundheit der Menschen in diesem Land – von Großeltern, Asthmatikern, Nachbarn, Freunden und Kollegen –, die uns verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, die teils sehr hart waren und weiter sind. Diese harten Schnitte, Einschränkungen und Vorgaben fallen niemandem leicht. Sie waren und sind von dem Willen getragen, zu tun was notwendig ist, um Menschenleben zu schützen und die Arbeitsfähigkeit unseres Gesundheitssystems weiter sicherzustellen.

Es ist weiterhin die Zeit, um Entscheidungen genau abzuwägen und verantwortungsvoll zu treffen. Wir haben schon so viel geschafft, jetzt müssen wir noch weiter durchhalten. Aber die Corona-Pandemie und ihre Folgen, vor allem für die Wirtschaft und das soziale und kulturelle Leben werden uns noch lange begleiten – in Hessen, Europa und in der ganzen Welt.

Diesbezüglich gibt es nicht den Hauch eines Zweifels daran, dass die CDU im Bund wie im Land Hessen alles dafür tut, jenen Unternehmen, die bis an die Existenzgrenze belastet sind, durch diese Krise zu helfen! Allein im letzten Jahr wurden über 22 Milliarden Euro Kurzarbeitergeld ausgezahlt. Mit dem größten Nachtragshaushalt der Landesgeschichte und dem Sondervermögen haben wir in Hessen rund 12 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Es gibt – bei aller Kritik, über eine schleppende Auszahlung – direkte finanzielle Mittel: die Soforthilfe, die verschiedenen Überbrückungs-, die November- sowie Dezemberhilfe.

Wie es weitergeht, haben wir alle gemeinsam in der Hand. Deshalb danke ich im Namen der CDU-Fraktion allen, die sich an die Maßnahmen und Verordnungen halten. Der Dank geht darüber hinaus an diejenigen, die in dieser Krise bis an die Belastungsgrenze arbeiten, um sie zu überwinden: in den Impfzentren, im Gesundheitswesen, den Kinderbetreuungseinrichtungen, den Schulen, den Kitas und den Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen – wo immer das möglich ist.

Wir wollen wieder geordnet zurück zur Normalität. Dabei ist jeder Einzelne gefragt. Die Krise hat uns gelehrt: Wir müssen uns alle zusammen der Herausforderung stellen, um mit noch etwas Geduld die Pandemie gemeinsam zu überstehen.“

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