Der CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Hering sagte im Innenausschuss des Hessischen Landtags in der Debatte zur Festnahme im Fall NSU 2.0:

„Die Festnahme des mutmaßlichen Täters der „NSU 2.0“-Drohschreiben ist ein verdienter (Zwischen-) Erfolg akribischer Ermittlungsarbeit der hessischen Sicherheitsbehörden. Nach monatelangen Vorwürfen und immer wieder auflebenden Nadelstichen gegenüber der hessischen Polizei, hat die SPD heute die Chance verpasst, den derzeitigen Ermittlungserfolg mit Wohlwollen zur Kenntnis zu nehmen und Vertrauen in die Polizei zu zeigen.

Der festgenommene 53-jährige Berliner gehörte nie der Hessischen Polizei an. Nach dem heutigen Erkenntnisstand war auch kein hessischer Polizist für die Abfassung und Versendung der Drohmails verantwortlich. Die Ermittlungen in Zusammenhang mit illegal abgefragten Daten werden weiterhin mit Hochdruck geführt. Der kritische Blick und Anspruch unvoreingenommener Ermittlungen darf die vorbildliche und aufopfernde Arbeit unserer Polizei nicht aus dem Fokus geraten lassen, wie es aber SPD und Linke tun, wenn fast unentwegt kritische Hinterfragungen einen bedenklichen Blickwinkel erkennen lassen. Kein Wort zum Großteil derjenigen Polizisten, die täglich tadellos ihren Dienst versehen. Kein Wort zu deren Verunsicherungen oder regelrechten Lähmungen angesichts ständig neu vorgebrachter oder aufgewärmter Vorwürfe und Verdächtigungen!

Bei aller Vorsicht zum derzeitigen Ermittlungsstand und bei allem Einsatz für eine offene Fehlerkultur bei der hessischen Polizei, war das heutige Auftreten der SPD das falsche Signal. Es war zudem eine verpasste Chance, den Menschen grundsätzliches Vertrauen und Mitgefühl zu zeigen, die Tag für Tag ihre eigene Gesundheit und ihr Leben zum Schutz Anderer aufs Spiel setzen.“

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