• Hohe Zahlen zwingen zu weiteren Eingriffen.
  • Eltern werden gebeten, Kinder zu Hause zu betreuen. Für dringende Betreuungssituationen ist die Kita geöffnet.
  • Präsenzpflicht von Klasse 1-6 aufgehoben. Ab Klasse 7 Distanzunterricht. Abschlussklassen in Präsenzunterricht.
  • Wirtschaftshilfen müssen nun zeitnah fließen

Zu den neuen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie erläutert die Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ines Claus:

„Wie schon das gesamte letzte Jahr über hat die Corona-Pandemie auch das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel 2020/2021 geprägt. Viele Bürgerinnen und Bürger haben auf wichtige Begegnungen verzichtet, um sich und andere zu schützen. Vielen Dank dafür!

Leider ist trotz der gemeinsamen Anstrengungen die Belastung im Gesundheitswesen nach wie vor sehr hoch. Das Infektionsgeschehen hat sich nicht nachhaltig entspannt. Um das Gesundheitssystem zu stützen, haben sich Bund und Länder deshalb gestern entschieden, den Lockdown zu verlängern und die Maßnahmen noch einmal zu verschärfen. Über Länder- und Parteigrenzen hinweg haben alle 16 Ministerpräsidenten per einstimmigem Beschluss weitere einschneidende Maßnahmen ergriffen, um Menschenleben zu retten. Dies war leider nötig und richtig. Das Hessische Corona-Kabinett hat den gesetzten Rahmen mit Augenmaß ausgefüllt. Lockerungen kann es erst wieder geben, wenn es nachhaltig Entspannung gibt und Infektionsketten wieder nachverfolgt werden können.

Einfluss auf die aktuellen Entscheidungen hatten ebenso die neuen, sich schneller verbreitenden Mutationen des SARS-Cov2-Virus, die wir mit großer Besorgnis betrachten. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, den Eintrag und die Verbreitung des Virus möglichst weitgehend zu begrenzen.

Hierzu werden alle Maßnahmen, die aktuell gelten, verlängert. Zudem treten ab kommendem Montag Verschärfungen in Kraft, die vor allem private Treffen noch stärker einengen als bisher. Das ist eine harte Maßnahme. Aber sie ist nötig, wobei wichtig und richtig ist, dass es für die Begleitung und Betreuung minderjähriger sowie unterstützungsbedürftiger Personen Ausnahmen gibt sowie bei der gegenseitigen Übernahme der Kinderbetreuung,

Da wir vom letzten Lockdown wissen, welchen Herausforderungen insbesondere Familien durch die Corona-Maßnahmen ausgesetzt sind, wird es überdies in Bezug auf Kitas bei den vorweihnachtlichen Regelungen bleiben. Insgesamt bleibt es dabei, dass Kinder, die zu Hause nicht betreut werden können, in Schule oder Kita gebracht werden können. Falls die Betreuung der Kinder zu Hause allerdings irgendwie gewährleistet werden kann, ist jeder dringlich aufgerufen, die Kinder zu Hause zu lassen.

Unser Blick richtet sich bei diesen Entscheidungen überdies auf die Wirtschaftsbetriebe, den Einzelhandel, die Gastronomie und all jene, denen wir mit diesen Beschlüssen erneut und weiterhin viel zumuten und abverlangen. Es muss alles darangesetzt werden, dass die vom Bund zugesagten Hilfen so schnell wie möglich ausgezahlt werden können.

Wir sehnen uns alle ein Ende der Pandemie herbei, leider haben wir es noch nicht geschafft. Die Impfungen geben Zuversicht und für diese Leistungen einer Vielzahl von Menschen, sind wir dankbar. Gleichzeitig müssen wir weiter zusammenhalten. Für die Wirkung der Maßnahmen ist das Verhalten jedes Einzelnen maßgeblich. Nur gemeinsam können wir diese Pandemie besiegen. Hierfür ist es notwendig, auch in den nächsten Wochen alle Kontakte auf das absolut notwendige Minimum zu beschränken und soweit möglich zu Hause zu bleiben.“

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Kontaktperson

Ines Claus

Fraktionsvorsitzende

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