Zur Wiederöffnung des Jüdischen Museums Frankfurt sagte die Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ines Claus:

„Die Wiedereröffnung des Jüdischen Museums in Frankfurt ist ein Glücksfall für ganz Hessen. Es ist ein kraftvolles Zeichen eines vielfältigen jüdischen Lebens und einer bunten jüdischen Kultur in unserem Land, die sich nach den unvorstellbaren Gräueltaten der Shoa nach 1945 wieder entwickelt haben. Dass die jüdische Gemeinde in Frankfurt zu den mitgliederstärksten und aktivsten in ganz Deutschland zählt, ist keine Selbstverständlichkeit. Wir müssen dankbar dafür sein, dass sich jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger hier in Hessen wieder heimisch fühlen und an ihre jahrhundertealten Wurzeln anknüpfen.

Aus diesem großen Geschenk des Vertrauens in die deutsche Demokratie und Gesellschaft erwuchs seither eine enge Partnerschaft zwischen dem Land Hessen und den jüdischen Gemeinden und vor allem ein lebendiges Miteinander zwischen jüdischen und Bürgern anderer Glaubensrichtungen. Die Hessische Landesregierung fördert das jüdische Museum mit 500.000 Euro pro Jahr. Zudem hat das Land 2 Millionen Euro für die Ausstattung des neuen Anbaus zur Verfügung gestellt.

Dieses klare Bekenntnis zu jüdischem Leben in Deutschland erfordert jedoch vor allem ein entschiedenes Vorgehen und ein Bekenntnis gegen Antisemitismus. Dieser besonderen Verantwortung sehen wir uns als CDU-Fraktion im Hessischen Landtag auch weiterhin verpflichtet.“

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