Lena Arnoldt, umweltpolitische Sprecherin der hessischen CDU-Landtagsfraktion, zur Änderung des hessischen Tierseuchengesetzes zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP):

„Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist für den Menschen völlig ungefährlich. Bei Wild- und Hausschweinen allerdings verläuft sie fast immer tödlich. Somit birgt eine Ausbreitung die Gefahr von erheblichen wirtschaftlichen Schäden für unsere Schweinebauern in Deutschland – auch für die über 5.000 Schweinebauern in Hessen, weil damit der Schweinefleischexport gestoppt wird im schlimmsten Falle ganze Bestände getötet werden müssten.

Noch ist die Tierseuche nicht in Hessen nachgewiesen, sie ist aber bereits in Brandenburg und Sachsen angekommen. Nachdem wir das Jagdgesetz geändert haben, um die hessischen Jägerinnen und Jägern bei der Bejagung der das Virus übertragenden Wildschweine zu unterstützen, passen wir nun auch das Tierseuchengesetz entsprechend an. Dies tun wir, um im Bedarfsfall zügig den Schweinehaltern zu helfen, die Laborkapazitäten zur Auswertung der Proben zur Verfügung zu stellen und die Öffentlichkeit bei einem Befall zu informieren.“

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Kontaktperson

Lena Arnoldt

Stellvertretende Fraktionsvorsitzende.
Sprecherin im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

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l.arnoldt@ltg.hessen.de