Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Walter Arnold, rief dazu auf den Finanzplatz Frankfurt weiter zu stärken. Die jüngsten Daten zeigten eine leichte Erholung, der Stellenabbau bei den Banken sei weitgehend abgeschlossen. "Wir müssen jetzt den Finanzplatz Frankfurt weiter stärken", sagte Arnold heute in Wiesbaden.

"Die Finanzaufsicht muss aufgrund der Erkenntnisse in der derzeitigen Finanzkrise deutlich verstärkt werden. Wir brauchen eine effiziente Regulierung und schlagkräftige Aufsichtsbehörden mit Sitz in Frankfurt am Main. Wir müssen bei der Neustrukturierung der Rahmenbedingungen darauf achten, keine unnötigen örtlichen Trennungen einzugehen. Das erhöht nur die Kosten und schwächt die Aufsicht", so der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagfraktion.

"Frankfurt als größtes Finanzzentrum in Kontinentaleuropa, mit Sitz der Europäischen Zentralbank, ist ein geeigneter Standort für die neuen europäischen Einrichtungen. Wir wollen eine einheitliche und dadurch schlagkräftige europäische Finanzaufsicht. Die notwendigen Rahmenbedingungen müssen gemeinsam entwickelt werden", sagte Arnold.
"Nationale Alleingänge, wie die von der SPD vorgeschlagene Börsenumsatzsteuer, schaden unserem hessischen Finanzplatz nur und würden lediglich für eine Abwanderung des Kapitals in andere Märkte sorgen", so Arnold.

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