"Einfache und schnelle Genehmigungsverfahren und ein einziger Ansprechpartner für alle Anliegen von Unternehmern - das ist Serviceorientierung, das schafft mehr Zeit für wirkliches unternehmerisches Handeln und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Dabei geht es bei der Umsetzung der europäischen Dienstleistungsrichtlinie", sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Walter Arnold, heute in Wiesbaden zur Verabschiedung des Gesetzes zur Umsetzung der europäischen Dienstleistungsrichtlinie.

Die Richtlinie 2006/123/EG fordere die Mitgliedsstaaten der EU auf, bis Ende des Jahres unter anderem bestimmte Standards bei der Abwicklung von Formalitäten und Verfahren bei der Anmeldung von europäischen Dienstleistungsunternehmen in Hessen einzuführen. Dabei sei die Richtlinie praxisorientiert umgesetzt worden.
"Der einheitliche Ansprechpartner Hessen, angesiedelt bei den Regierungspräsidien, konzentriert und ersetzt die Verwaltungs- und Behördengänge, die es für Bürger aus anderen EU-Staaten in Deutschland oft unnötig kompliziert machen, ein Unternehmen oder einen Betrieb zu gründen, Arbeitsplätze zu schaffen und Dienstleistungen anzubieten. Das wichtige: Der EAH steht auch Inländern zur Verfügung", sagte Arnold. Dies sei von den Wirtschaftsministern der Länder richtigerweise entschieden worden.
Gleichzeitig werde eine entsprechende elektronische Plattform gestartet, die bereits im Rahmen eines deutschlandweiten Wettbewerbes ausgezeichnet worden sei. "Über das Internet können Unternehmer nun viele Genehmigungen beantragen und Anträge stellen, für die früher viele Gänge zu unterschiedlichsten Stellen notwendig waren - mit oft widersprüchlichen Auskünften. Der EAH ist ein wirklicher Beitrag zu einer schlanken Verwaltung", so Dr. Arnold abschließend.

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