„Die Signale für die wirtschaftliche Weiterentwicklung in Nordhessen stehen weiterhin auf grün“, sagten die wirtschaftspolitischen Sprecher der CDU- und der FDP-Landtagsfraktion im Hessischen Landtag, Dr. Walter Arnold und Jürgen Lenders, in der heutigen Plenardebatte. In der letzten Woche hatte die EU-Kommission den Weg für den Ausbau des Flughafens Kassel-Calden freigemacht. „Kassel-Calden lohnt sich für die Region. Die Erweiterung des Regionalflughafens generiert zusätzliche Steuereinnahmen und schafft 2.400 prognostizierte neue Arbeitsplätze in Nordhessen“, so Arnold und Lenders weiter. „Trotz aller Unkenrufe der Miesmacher wird klar: Es gibt einen Passagiermarkt und den Bedarf für einen Flughafen für den Einzugsbereich Nordhessen, Südniedersachsen und Ostwestfalen“, sagte die beiden Fachpolitiker.

„Wer heute noch bis Frankfurt, Paderborn, Hannover oder Düsseldorf fahren muss, um seinen Flug anzutreten, wird zukünftig mit Kassel-Calden einen Flughafen schnell und unkompliziert direkt vor der Haustür nutzen können. Wir haben keine Angst vor dem Wettbewerb mit anderen Bundesländern", machte Arnold deutlich.
Mit dem Ausbau zu einem Regionalflughafen werde zugleich das zweitgrößte Gewerbegebiet Nordhessens erschlossen, betonte Lenders. „Gerade in einer aufstrebenden Region wie Nordhessen sollten wir diese Chance zur Stärkung des Tourismus, für Unternehmensansiedelungen und die Schaffung neuer Arbeitplätze nutzen“, forderte Lenders. Eine besondere Chance sehe er für die Logistikunternehmen in Nordhessen. Gerade diese Branche habe sich zu einem Job- und Wachstumsmotor in der Region entwickelt.
Beide Landtagsfraktionen machten sich für den „zügigen Ausbau des Flughafens Kassel-Calden“ stark und betonten, dass nur CDU und FDP die Garanten für den Ausbau des Flughafens seien. Sie erinnerten an die rot-grünen Koalitionsverhandlungen im vergangenen Jahr. In ihrem Koalitionsvertrag hatten SPD und Grüne den „Tod“ des Flughafens Kassel-Calden beschlossen. „Wer den Ausbau wie Rot-Grün verhindern will, der verhindert wirtschaftlichen Aufschwung und neue Arbeitsplätze in der nordhessischen Region“, sagten Arnold und Lenders abschließend.

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