"Jeder Einzelne macht unterschiedlich Gebrauch von seiner individuellen Freiheit. Und das führt automatisch zur Ungleichheit von Einkommen und Vermögen. Was SPD, LINKE und GRÜNE mit der Vermögensteuer bezwecken, ist nicht Freiheit oder Gerechtigkeit, sondern Bevormundung. Die Vermögensteuer ist einer der vielen Irrwege, welche die SPD in diesen Tagen beschreitet", sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Walter Arnold, nachdem die SPD am Wochenende auf ihrem Parteitag in Dresden wieder die Forderung nach einer Vermögensteuer erneuert hatte.

"Solidarität bedeutet in unserer Gesellschaft Wechselseitigkeit und Miteinander. So, wie die Schwachen in unserer Gesellschaft auf unsere Hilfe angewiesen sind, müssen umgekehrt diejenigen unterstützt werden, auf deren Mittel und Leistung die Gesellschaft dabei angewiesen ist. Solidarität bedeutet auch die Solidarität der Leistungsschwachen mit den Leistungsstarken", so Arnold. Die SPD solle aufhören, permanent an Neidkomplexe zu appellieren. 
Er verwies darauf, dass die oberen 25 Prozent der Steuerpflichtigen - ab einem zu versteuernden Einkommen von 41.000 Euro im Jahr - bereits rund 75 Prozent des Steueraufkommens erbringen: "Das ist der tatsächliche, unbestreitbare Beitrag der Leistungsträger in unserem Staat zum Gemeinwohl, den man endlich zur Kenntnis nehmen sollte. Bereits die viel zitierte Mittelschicht trägt damit überproportional zum Steuereinkommen bei. Mit Neid-Debatten können wir den Wohlstand unseres Landes nicht organisieren", sagte Arnold.

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