„Das konsequente Handeln von Verkehrsminister Dr. Alois Rhiel ist deutschlandweit einzigartigartig und konsequent“, sagte der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Walter Lübcke, zur Sperrung von sechs Bundesstraßen für Transit-LKW durch den Hessischen Verkehrsminister Dr. Alois Rhiel.

Bundesweit gebe es mit einer Sperrlänge von rund 400 Kilometern keine vergleichbare Aktion. „Die Anwohner werden unmittelbar eine deutliche Absenkung der Belastungen durch Lärm und Abgase spüren“, so der CDU-Politiker.

Wie auch bei den bisherigen Fahrverboten in Nordosthessen, gebe es für örtliche Be- und Entlader auf allen sechs Bundesstraßen weiterhin die Möglichkeit, die vom Fahrverbot betroffenen Straßen zu befahren. Diese Regelung sei ein Kompromiss zwischen den Belangen der Anwohner und den Interessen der heimischen Speditionen und Transportunternehmen, erklärte Lübcke. Zu den heutigen Äußerungen des Vorsitzenden des Fachverbandes Güterkraftverkehr und Logistik Hessen, Claus-O. Herzig, sagte Lübcke: „Es ist naiv zu meinen, dass die LKW-Maut in ganz Deutschland gilt, aber einige nordhessische Gegenden von dieser Regelung ausgenommen bleiben könnten“.
Zugleich machte der CDU-Verkehrsexperte die 1999 abgewählte rot-grüne Landesregierung für diesen „desolaten Zustand“ verantwortlich. „Hätte die rot-grüne Vorgängerregierung nicht den Ausbau der A44 und der A49 blockiert, hätten wir heute ein deutlich geringes Problem mit dem Durchgangsverkehr in den nord- und mittelhessischen Ortschaften“, sagte Lübcke abschließend.

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