• Wohneigentum ein Schritt, um Wohnungsmangel einzudämmen
  • Bessere Förderbedingungen machen Erwerb oder Bau von Eigentum für Familien attraktiver
  • Wohnungspolitik muss an unterschiedlichen Punkten ansetzen, um Wohnungsmangel langfristig entgegenzutreten

Anlässlich der Pressekonferenz von Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir zur Förderung von Wohneigentum in Hessen erklärte der wohnungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Heiko Kasseckert:

„Wohneigentum ist eine wichtige Altersvorsorge für die Menschen sowie ein richtiger Schritt, um den Wohnungsmangel einzudämmen und daher elementarer Bestandteil unserer Wohnungspolitik. Wir wollen, dass noch mehr Bürgerinnen und Bürger in ihren eigenen vier Wänden leben können, vor allem junge Familien mit geringerem und mittlerem Einkommen – dafür verbessert die schwarz-grüne Landesregierung weiter die Bedingungen für den Erwerb eines Eigenheims.

Das Programm „Hessen-Darlehen“ fördert für den Bau neuer sowie den Erwerb bestehender Häuser oder Wohnungen bis zu 125.000 Euro bei 0,8 Prozent Zinsen. Man erhält demnach für Bestandsimmobilien 25.000 Euro und für Neubauten 10.000 Euro mehr Fördermittel als bisher.

Dank weiterer Neuerungen beim „Hessen-Darlehen“ wird der Erwerb bzw. der Bau von Eigentum für Familien immer attraktiver: Eine längere Zinsbindung ermöglicht langfristige Bauplanung, erstmals werden gemeinschaftliche Wohnprojekte gefördert und eine Kombination mit anderen Förderprogrammen, wie aus Mitteln der KfW, des Baukindergeldes oder des Städtebauförderungsprogramm, ist möglich.

Fördermittel sind ein Instrument, um dem Wohnungsmangel entgegenzutreten, jedoch muss Wohnungspolitik an vielen unterschiedlichen Punkten ansetzen, ohne den Zuzug in die Städte weiter anzuheizen. Es geht vor allem darum, Bauflächen zu entwickeln und Hindernisse für private Investoren abzubauen sowie bedarfsgerechten und intelligenten Neubau voranzutreiben. Dafür stehen in der laufenen Legislaturperiode 2,2 Milliarden Euro Fördermittel für mehr als 20.000 Wohnungen zur Verfügung.“

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Ansprechpartner

Heiko Kasseckert

Wirtschaftspolitischer Sprecher

+49 6181 9920290
h.kasseckert@ltg.hessen.de