Die CDU-Fraktion im Hessischen Landtag trauert um den ehemaligen Landtagsabgeordneten Roland Rösler. Im Alter von 77 Jahren verstarb der langjährige Landes- und Kommunalpolitiker Anfang September.

„Während seiner Zeit als Landtagsabgeordneter hat sich Roland Rösler als Vorsitzender des Unterausschusses Justizvollzug sowie ebenfalls langjährig als Umweltpolitiker im Ausschuss für Umweltfragen profiliert. Auch über die eigenen Parteigrenzen hinaus wurde er für seine Arbeit respektiert. Als Mitglied der Christdemokraten für das Leben setzte sich Rösler Zeit seines Lebens sehr couragiert für das Lebensrecht ungeborener Kinder ein, zudem war er jahrelang Stellvertretender Landesvorsitzender der Union der Vertriebenen. Für seine Verdienste wurde er 1988 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie“, erklärte die Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ines Claus.

Roland Rösler wurde am 23. August 1943 in Schönau, Sudetenland, geboren und trat 1970 in die CDU ein. Als Nachrücker für den ausgeschiedenen Abgeordneten Heribert Märten wurde der gelernte Werkzeugmacher und spätere Leutnant der Bundeswehr am 21. Juni 1977 zum Mitglied des Hessischen Landtags für den Wahlkreis Rheingau-Taunus II. Dem Hessischen Landtag gehörte Rösler bis 1999 an. In seiner Heimatgemeinde Heidenrod vertrat er über lange Jahre die Interessen seiner Mitbürger in der Gemeindevertretung und im damaligen Kreistag Untertaunus.

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